Spritzig zapfen
Für Bier, Aperol Spritz, Hugo, Gin & Tonic und andere kohlensäurehaltige Getränke.
iKegger 2.0 · Leitfaden zu Gas und Zapfdruck
Nicht jedes Getränk braucht dasselbe Gas. Dieser Leitfaden zeigt dir, welche Variante zu deinem iKegger Mini Keg und zum gewünschten Zapfergebnis passt.
CO₂ verwendest du für bereits kohlensäurehaltige Getränke wie Aperol Spritz, Hugo, Gin & Tonic und Bier. N₂O sorgt bei Pornstar Martini schnell für ein cremiges Ergebnis. Reiner Stickstoff erzeugt bei Espresso Martini und Nitro Coffee die feinste Textur und eine besonders stabile Nitro-Cascade.
Wähle das Gas und springe direkt zur passenden Anleitung:

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Entscheide zuerst, welches Ergebnis du willst. Das Gas bestimmt, ob dein Getränk spritzig bleibt, schnell eine cremige Schaumkrone bekommt oder eine feine Nitro-Cascade entwickelt.
Für Bier, Aperol Spritz, Hugo, Gin & Tonic und andere kohlensäurehaltige Getränke.
Für Pornstar Martini und Drinks, die normalerweise geschüttelt werden.
Für Espresso Martini, Nitro Coffee und Drinks mit besonders feiner Textur, stabiler Schaumkrone und ausgeprägter Nitro-Cascade.
CO₂ · Kohlensäurehaltige Getränke
Der Weg zum Zapfhahn ist beim iKegger 2.0 sehr kurz. Deshalb reichen bei kohlensäurehaltigen Getränken 7–10 PSI für einen kontrollierten Zapfvorgang. Bei zu viel Druck fließt das Getränk zu schnell und schäumt stark.
Es erhält die Kohlensäure und liefert den nötigen Druck für gleichmäßiges Zapfen.
Kühle das Getränk und den Keg vor. Fülle kohlensäurehaltige Zutaten langsam und vorsichtig ein.
Drehe den Regler vollständig gegen den Uhrzeigersinn auf OFF, bevor du die CO₂-Patrone einsetzt oder den Regler am Keg anschließt.
Erhöhe den Druck nur, wenn das Getränk zu langsam aus dem Zapfhahn fließt. Beim normalen Zapfen sollten 10 PSI nicht überschritten werden.
Kohlensäurehaltige Getränke niemals schütteln. Wurde der Keg getragen oder transportiert, lass ihn vor dem Zapfen eine Weile ruhig stehen.

Drehe zuerst den Regler vollständig auf OFF. Ziehe anschließend kurz und vorsichtig am Überdruckventil und lass den Keg danach ruhig stehen. Beginne erneut bei 7 PSI.
N₂O oder N₂?
Beide Gase geben dem Getränk Textur, ohne es mit Kohlensäure zu versetzen. N₂O ist schneller einsatzbereit. Reiner Stickstoff braucht mehr Vorbereitung, sorgt aber für die feinste Textur und das stabilste Ergebnis.
Gemeinsame Vorbereitung
Die ersten drei Schritte sind bei N₂O und reinem N₂ gleich.
Alles vorkühlen Kühle sowohl das Getränk als auch den Keg vor dem Befüllen.
0,5–1 L Kopfraum lassen Der freie Raum ermöglicht es dem Gas, in den Keg zu strömen und mit dem Getränk in Kontakt zu kommen.
Regler zuerst auf OFF stellen Drehe den Regler vollständig gegen den Uhrzeigersinn, bevor du eine Gaspatrone einsetzt.

Schnell und cremig
Lebensmittelechtes N₂O löst sich gut im Getränk und erzeugt eine dichte, samtige Schaumkrone mit weichem Mundgefühl.
N₂O bei 45 PSI einbringen Setze eine 7,5-g-N₂O-Patrone ein, stelle den Regler auf 45 PSI und schüttle den Keg 20–30 Sekunden kräftig.
Direkt zapfen oder 30 Minuten warten Das Getränk kann sofort gezapft werden. Ein 30-minütiges Ruhen im Kühlschrank verbessert das Ergebnis.
Mit 20–25 PSI zapfen Schießt das Getränk zu schnell aus dem Zapfhahn, reduziere den Druck und drücke den Zapfknopf vorsichtiger.
N₂O-Patronen geben wir nur in begrenzter Menge an Bestandskunden ab, die bereits ein iKegger Nitro-Coffee- oder Cocktail-Keg-Set besitzen.
N₂O-Sahnekapseln ansehenBestes Nitro-Ergebnis
Reiner Stickstoff braucht länger, um sich mit dem Getränk zu verbinden. Die zusätzliche Vorbereitung sorgt für eine feinere Textur, eine stabilere Schaumkrone und die deutlichste Nitro-Cascade.
N₂ bei 45 PSI einbringen Setze eine 2-g-N₂-Patrone ein, stelle den Regler auf 45 PSI und schüttle das Gas kräftig in das Getränk.
Zeit einplanen Lass den Keg mehrere Stunden gekühlt unter Druck stehen. Für das beste Ergebnis bereitest du ihn bereits am Vortag vor.
Mit 20–25 PSI zapfen Wurde die erste N₂-Patrone bei der Vorbereitung aufgebraucht, kann zum Zapfen eine zweite Patrone erforderlich sein.

Der iKegger Unterschied
Viele andere Mini-Keg-Systeme leiten das Gas direkt aus der Patrone ein, arbeiten mit fixem Druck oder bieten nur wenige Druckstufen. Mit dem iKegger 2.0 Multigas-Mini-Regler stellst du den Druck für Vorbereitung, Lagerung und Zapfen präzise ein und kannst ihn jederzeit anpassen.
Wichtig zum Regler
Diese Hinweise gelten, wenn der Regler am iKegger Mini Keg angeschlossen bleibt.
Ja. Du kannst den Regler angeschlossen und eingeschaltet lassen. Er gibt nur dann zusätzliches Gas ab, wenn der Druck sinkt. Das passiert normalerweise beim Zapfen. So bleiben Zapfdruck und Kohlensäuregehalt stabil. Das Abnehmen des Reglers spart in der Regel kein Gas, sofern das System dicht ist.
Ist ein Rückschlagventil montiert, zeigt das Manometer den Druck zwischen Regler und Ventil an. Dieser Wert entspricht nicht zwingend dem aktuellen Druck im Keg. Steigt der Druck im Keg durch Erwärmung, kann er wegen des Rückschlagventils nicht zum Regler zurückströmen. Die Veränderung wird deshalb am Manometer nicht angezeigt.
Verwende ein Rückschlagventil, wenn Flüssigkeit zum Regler gelangen könnte. Das ist besonders wichtig, wenn der Keg liegend verwendet wird. Beachte bei der Druckeinstellung, dass das Manometer mit eingebautem Rückschlagventil Druckveränderungen im Keg möglicherweise nicht sofort anzeigt.
Diese Seite behandelt die Wahl des passenden Gases sowie die Vorbereitung und das Zapfen verschiedener Getränke. Informationen zur Karbonisierung eines stillen Getränks, zum Druckvergären und zum Hobbybrauen findest du im separaten Leitfaden zur Karbonisierung und zum Druckvergären.